Jesus , der Heiland für die Unmündigen und Bedrückten 

25 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach : Ich preise dich , Vater , Herr des Himmels und der Erde , dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hat ! ||| 26 Ja , Vater , denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir . ||| 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden , und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater ; und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der , welchem der Sohn es offenbaren will . ||| 28 Kommt her zu mir alle , die mühselig beladen seid , so will ich euch erquicken ! ||| 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir , denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig ; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen ! ||| 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht . |||

Jesus ist der Herr über den Sabbat 

12

Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Kornfelder ; seine Jünger aber waren hungrig und fingen an , Ähren abzustreifen und zu essen . ||| 2 Als aber die Pharisäer das sahen , sprachen sie zu ihm : Siehe , deine Jünger tun , was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist ! ||| 3 Er aber sagte zu ihnen : Habt ihr nicht gelesen , was David tat , als er und seine Gefährten hungrig waren ? ||| 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote aß , welche weder er noch seine Gefährten essen durften , sondern allein die Priester ? ||| 5 Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen , dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen und doch ohne Schuld sind ? ||| 6 Ich sage euch aber ; Hier ist ein , der größer ist als der Tempel ! ||| 7 Wenn ihr aber wüsstet , was das heißt : " Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer" , so hättet ihr nicht die Unschuldigen verurteilt . ||| 8 Denn der Sohn des Menschen ist Herr auch über den Sabbat . ||| 

Der Mann mit der verdorrten Hand 

9 Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge . ||| 10 Und siehe , da war ein Mensch , der hatte eine verdorrte Hand . Und sie fragten ihn und sprachen : Darf man am Sabbat heilen ? , damit sie ihn verklagen könnten . ||| 11 Er aber sprach zu ihnen : Welcher Mensch ist unter euch , der ein Schaf hat und , wenn es am Sabbat in eine Grube fällt , es nicht ergreift und herauszieht ? ||| 12 Wie viel mehr ist nun ein Mensch wert als ein Schaf ! Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun . ||| 13 Dann sprach er zu dem Menschen : Strecke deine Hand aus ! Und er streckte sie aus , und sie wurde gesund wie die andere . |||

Jesus , der Knecht Gottes 

14 Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten Rat gegen ihn , wie sie ihn umbringen könnten . ||| 15 Jesus aber zog sich von dort zurück , als er es bemerkte . Und es folgte ihm eine große Menge nach , und er heilte sie alle . ||| 16 Und er befahl ihnen , dass sie ihn nicht offenbar machen sollten , ||| 17 damit erfüllt würde , was durch den Propheten Jesaja geredet wurde , der spricht : ||| 18 " Siehe , mein Knecht , den ich erwählt habe , mein Geliebter , an dem meine Seele Wohlgefallen hat ! Ich will meinen Geist auf ihn legen , und er wird den Heiden das Recht verkündigen . ||| 19 Er wird nicht streiten noch schreien , und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören . ||| 20 Das geknickte Rohr wird er zerbrechen , und den glimmenden Doch wird er nicht auslöschen , bis er das Recht zum Sieg hinausführt . ||| 21 Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen ." |||

Jesu Macht über die bösen Geister . 
Die Lästerungen gegen den Heiligen Geist 

22 Da wurde ein Besessener zu ihm gebracht , der blind und stumm war , und er heilte ihn , sodass der Blinde und Stumme sowohl redete als auch sah . ||| 23 Und die Volksmenge staunte und sprach : Ist dieser nicht etwa der Sohn Davids ? ||| 24 Als aber die Pharisäer es hörten , sprachen sie : Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul , den Obersten der Dämonen ! ||| 25 Da aber Jesus ihre Gedanken kannte , sprach er zu ihnen . Jedes Reich , das mit sich selbst uneins ist , wird verwüstet , und keine Stadt , kein Haus , das mit sich selbst uneins ist , kann bestehen . ||| 26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt , so ist er mit sich selbst uneins . Wie kann dann sein Reich bestehen ? ||| 27 Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe , durch wen treiben eure Söhne sie aus ? Darum werden sie eure Richter sein . ||| 28 Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe , so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen ! ||| 29 Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben , wenn ernicht zuerst den Starken bindet ? Erst dann kann er sein Haus berauben . ||| 30 Wer nicht mit mir ist , der ist gegen mich , und wer nicht mit mir sammelt , der zerstreut ! ||| 31 Darum sage ich euch : Jede Sünde und Lästerung des Geistes wird den Menschen vergeben werden ; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden ; wer aber gegen den Heiligen Geist redet , dem wird nicht vergeben werden , weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen . |||

Gottes Gericht über das Böse im Menschen 

33 Entweder pflanzt er einen guten Baum , so wird die Frucht gut , oder pflanzt einen schlechten Baum , so wird die Frucht schlecht ! Denn an der Frucht erkennt man den Baum . ||| 34 Schlangenbrut , wie könnt ihr Gutes reden , da ihr böse seid ? Denn wovon das Herz voll ist , davon redet der Mund . ||| 35 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor , und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor . ||| 36 Ich sage euch aber , dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort , das sie geredet haben . ||| 37 Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt , und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden ! |||

Das Zeichen des Propheten Jona 

38 Da antworten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen : Meister , wir wollen von dir ein Zeichen sehen ! ||| 39 Er aber erwiderte und sprach zu ihnen : Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen ; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona . ||| 40 Denn gleichwie Jona drei Tage und Nächste im Bauch des Riesenfisches war , so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein . ||| 41 Die Männer von Ninive werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen , denn sie taten Buße auf die Verkündigung des Jona hin ; und siehe , hier ist einer , der größer ist als Jona ! ||| 42 Die Königin des Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es verurteilen , denn sie kam vom Ende der Erde , um die Weisheit Salomos zu hören ; und siehe , hier ist einer , der größer ist als Salomo ! |||

Die Rückkehr des unreinen Geistes 

43 Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist , so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe und findet sie nicht . ||| 44 Dann spricht er : Ich will in mein Haus zurückkehren , aus dem ich gegangen bin . Und wenn er kommt , findet er es leer , gesäubert und geschmückt . ||| 45 Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich , die bösartiger sind als er ; und sie ziehen ein und wohnen dort , und es wird zuletzt mit diesem Menschen schlimmer als zuerst . So wird es auch sein mit diesem bösen Geschlecht ! |||

Die wahren Verwandten Jesu 

46 Während er aber noch zu dem Volk redete , siehe , da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und wollten mit ihm reden . ||| 47 Da sprach einer zu ihm : Siehe , deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden ! ||| 48 Er aber antwortete und sprach zu dem , der es ihm sagte : Wer ist meine Mutter , und wer sind meine Brüder ? ||| 49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach : Seht da , meine Mutter und meine Brüder ! ||| 50 Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut , der ist mir Bruder und Schwester und Mutter ! |||

Die Geheimnisse des Reiches der Himmel 

13 

An jenem Tag aber ging Jesus aus dem Haus hinaus und setzte sich an den See . ||| 2 Und es versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm , sodass er in das Schiff stieg und sich setzte ; und alles Volk stand am Ufer . |||

Das Gleichnis vom Sämann 

3 Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach : Siehe , der Sämann ging aus , um zu säen . ||| 4 Und als er säte , fiel etliches an den Weg , und die Vögel kamen und fraßen es auf . ||| 5 Anderes aber fiel auf den felsigen Boden , wo es nicht viel Erde hatte ; und es ging sogleich auf , weil es keine tiefe Erde hatte . ||| 6 Als aber die Sonne aufging , wurde es verbrannt , und weil es keine Wurzel hatte , verdorrte es . ||| 7 Anderes aber fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht , etliches hundertfältig , etliches sechzigfältig und etliches dreißigfältig . ||| 9 Wer Ohren hat zu hören , der höre ! |||

Der Grund für das Gleichnisreden 

10 Da traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm : Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen ? ||| 11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Weil es euch gegeben ist , die Geheimnisse des Reiches des Himmel zu verstehen ; jenen aber ist es nicht gegeben . ||| 12 Denn wer hat , dem wird gegeben werden , und er wird Überfluss haben ; wer aber nicht hat , von dem wird auch das genommen werden , was er hat . ||| 13 Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen , weil sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht hören und nicht verstehen ; ||| 14 und es wird an ihnen die Weissagung des Jesaja erfüllt , welche lautet : " Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen , und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen ! ||| 15 Denn das Herz dies Volkes ist verstockt , und mit den Ohren hören sie schwer , und ihre Augen haben sie verschlossen , dass sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile ." ||| 16 Aber glückselig sind eure Augen , dass sie sehen , und eure Ohren , dass sie hören ! |||  17 Denn wahrlich , ich sage euch : Viele Propheten und Gerechte haben zu sehen begehrt , was ihr seht , und haben es nicht gesehen , und zu hören , was ihr hört , und haben es nicht gehört . |||

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann 

18 So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann : ||| 19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht , kommt der Böse und raubt das , was in sein Herz gesät ist . Das ist der , bei dem es an den Weg gestreut war . ||| 20 Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem , der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt ; ||| 21 er hat aber keine Wurzel in sich , sondern ist wetterwendisch . Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen , so nimmt er sogleich Anstoß . ||| 22 Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem , der das Wort hört , aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort , und es wird unfruchtbar . ||| 23 Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem , der das Wort hört und versteht ; der bringt dann auch Frucht , und der eine trägt hundertfältig , ein anderer sechzigfältig , ein dritter dreißigfältig . |||

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen 

24 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach : Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen , der guten Samen auf seinen Acker säte . ||| 25  Während aber die Leute schliefen , kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon . ||| 26 Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte , da zeigte sich auch das Unkraut . ||| 27 Und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm : Herr , hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät ? Woher hat er denn das Unkraut ? |||

28 Er aber sprach zu ihnen : Das hat der Feind getan ! Da sagten die Knechte zu ihm : Willst du nun , dass wir hingehen und es zusammenlesen ? ||| 29 Er aber sprach : Nein ! , damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt . ||| 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte , und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen : Lest zuerst das Unkraut zusammen bindet es in Bündel , dass man es verbrenne ; den Weizen aber sammelt in meine Scheune ! |||

Das Gleichnis vom Senfkorn 

31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach : Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn , das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte . ||| 32 Dieses ist zwar von allen Samenkörnern das kleinste ; wenn es aber wächst , so wird es größer als die Gartengewächse und wird ein Baum , sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten . |||

Das Gleichnis vom Sauerteig 

33 Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen : Das Reich der Himmel gleicht einem Sauerteig , den eine Frau nahm und heimlich in drei Scheffel Mehl hineinmischte , bis das Ganze durchsäuert war . ||| 34 Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu der Volksmenge , und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen , ||| 35 damit erfüllt würde , was durch den Propheten gesagt ist , der spricht : " Ich will meinen Mund zu Gleichnisreden öffnen ; ich will verkündigen , was von Grundlegung der Welt an verborgen war ." ||| 

Die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut 

36 Da entließ Jesus die Volksmenge und ging in das Haus . Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen : Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker ! ||| 37 und er antwortete und sprach zu ihnen : Der den guten Samen sät , ist der Sohn des Menschen  . ||| 38 Der Acker ist die Welt ; der gute Same sind die Kinder des Reichs ; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen . ||| 39 Der Feind , der sät , ist der Teufel ; die Ernte ist das Ende der Weltzeit ; die Schnitter sind die Engel . ||| 40 Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt , so wird es sein am Ende dieser Weltzeit . ||| 41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden , und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln ||| 42 und werden sie in den Feuerofen werfen ; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein . ||| 43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters . Wer Ohren hat zu hören , der höre ! |||

Das Gleichnis vom Schatz im Acker und von der kostbaren Perle

44 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker , den ein Mensch fand und verbarg . Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles , was er hat , und kauft einen Acker . ||| 45 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann , der schöne Perlen suchte . ||| 46 Als er eine kostbare Perle fand , ging er hin , verkaufte alles , was er hatte , und kaufte sie . |||

Das Gleichnis vom Fischnetz 

47 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz , das ins Meer geworfen wurde und alle Arten ( von Fischen ) zusammenbrachte . ||| 48 Als es voll war , zogen sie es ans Ufer , setzten sich und sammelten die guten in Gefäße , die faulen aber warfen sie weg . ||| 49 So wird es am Ende der Weltzeit sein : Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern ||| 50 und sie in den Feuerofen werfen . Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein . ||| 51 Jesus sprach zu ihnen : Habt ihr das alles verstanden ? Sie sprachen zu ihm : Ja , Herr ! ||| 52 Da sagte er zu ihnen : Darum gleicht jeder Schriftgelehrte , der für das Reich der Himmel unterrichtet ist , einem Hausvater , der aus seinem Schatz Neues und Alts hervorholt . |||

Der Unglaube der Einwohner von Nazareth 

53 Und es geschah , als Jesus dieses Gleichnis beendet hatte , zog er von dort weg . ||| 54 Und als er in seine Vaterstadt kam , lehrte er sie in ihrer Synagoge , sodass sie staunten und sprachen : Woher hat dieser solche Weisheit und solche Wunderkräfte ? ||| 55 Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns ? Heißt nicht seine Mutter Maria , und seine Brüder ( heißen ) Jakobus und Joses und Simon und Judas ? ||| 56 Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns ? Woher hat dieser denn das alles ? ||| 57 Und sie nahmen Anstoß an ihm . Jesus aber sprach zu ihnen : Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seinem Vaterland und in seinem Haus ! ||| 58 Und er tat dort nicht viele Wunder um ihres Unglaubens willen . |||

Der Geburtstag des Herodes . 
Der Tod Johannes des Täufers 

14

Zu jener Zeit hörte der Vierfürst Herodes das Gerückt von Jesus . ||| 2 Und er sprach zu seinen Dienern : Das ist Johannes der Täufer , der ist aus den Toten auferstanden ; darum wirken auch die Wunderkräfte in ihm ! ||| 3 Denn Herodes hatte den Johannes ergreifen lassen und ihn binden und ins Gefängnis bringen lassen wegen Herodias , der Frau seines Bruders Philippus . ||| 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt : Er ist dir nicht erlaubt , sie zu haben ! ||| 5 Und er wollte ihn töten , fürchtete aber die Volksmenge , denn sie hielten ihn für einen Propheten . ||| 6 Als nun Herodes seinen Geburtstag beging , tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen und gefiel dem Herodes . ||| 7 Darum versprach er ihr mit einem Eid , ihr zu geben , was sie auch fordern würde . ||| 8 Da sie aber von ihrer Mutter angeleitet war , sprach sie : Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers ! ||| 9 Und der König wurde betrübt ; doch um des Eides willen und derer , die mit ihm zu Tisch saßen , befahl er , es zu geben . ||| 10 Und er sandte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten . ||| 11 Und sein Haupt wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben , und sie brachten es ihrer Mutter . ||| 12 Und seine Jünger kamen herbei , nahmen den Leib und begruben ihn und gingen hin und verkündeten es Jesus . |||

Die Speisung der Fünftausend 

13 Und als Jesus das hörte , zog er sich von dort in einem Schiff abseits an einen einsamen Ort zurück . Und als die Volksmenge es vernahm , folgte sie ihm aus den Städten zu Fuß nach . ||| 14 Als nun Jesus ausstieg , sah er eine große Menge ; und er erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken . ||| 15 Und als es Abend geworden war , traten seine Jünger zu ihm und sprachen : Der Ort ist einsam , und die Stunde ist schon vorgeschritten ; entlasse das Volk , damit sie in die Dörfer gehen und sich Speise kaufen ! ||| 16 Jesus aber sprach zu ihnen : Sie haben es nicht nötig , wegzugehen . Gebt ihr ihnen zu essen ! ||| 17 Sie sprachen zu ihm  : Wir haben nichts hier als fünf Brote und zwei Fische . ||| 28 Da sprach er : Bringt sie mir hierher ! ||| 19 Und er befahl der Volksmenge , sich in das Gras zu lagern , und nahm die fünf Brote und die zwei Fische , sah zu Himmel auf , dankte , brach die Brote und gab sie den Jüngern ; die Jünger aber gaben sie dem Volk . ||| 20 Und sie aßen alle und wurden satt ; und sie hoben auf , was an Brocken übrig blieb , zwölf Körbe voll . ||| 21 Die aber gegessen hatten , waren etwa 5000 Männer , ohne Frauen und Kinder . |||

Jesus geht auf dem See 

22 Und sogleich nötigte Jesus seine Jünger in das Schiff zu steigen und vor ihm ans jenseitige Ufer zu fahren , bis er die Volksmenge entlassen hatte , stieg er auf den Berg , um abseits zu beten ; und als es Abend geworden war , war er dort allein . ||| 24 Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen ; denn der Wind stand ihnen entgegen . ||| 25 Aber um die vierte Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See . ||| 26 Und als ihn die Jünger auf dem See gehen sahen , erschraken sie und sprachen : Es ist ein Gespenst ! , und schrien vor Furcht . ||| 27 Jesus aber redete sogleich mit ihnen und sprach : Seid getrost , ich bin´s  ; fürchtet euch nicht ! ||| 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach : Herr , wenn du es bist , so befiehl mir , zu dir auf das Wasser zu kommen ! ||| 29 Da sprach er : Komm ! Und Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser , um zu Jesus zu kommen . ||| 30 Als er aber den starken Wind sah , fürchtete er sich , und da er zu sinken anfing , schrie er uns sprach ; Herr , rette mich ! ||| 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus , ergriff ihn und sprach zu ihm : Du Kleingläubiger , warum hast du gezweifelt ? ||| 32 Und als sie in das Schiff stiegen , legte sich der Wind . ||| 33 Da kamen die in dem Schiff waren , warfen sich anbetend vor ihm nieder und sprachen : Wahrhaftig , du bist Gottes Sohn ! ||| 34 Und sie fuhren hinüber und kamen in das Land Genezareth . ||| 35 Und als ihn die Männer dieser Gegend erkannten , sandten sie in die ganze Umgebung und brachten alle Kranken zu ihm . ||| 36 Und sie baten ihn , dass sie nur den Saum seines Gewandes anrühren dürften ; und alle , die ihn anrührten , wurden ganz gesund . |||

Die Pharisäer und die Überlieferung der Alten 

15

Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen : ||| 2 Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten ? Denn sie waschen ihre Hände nicht , wenn sie Brot essen . ||| 3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen ? ||| 4 Denn Gott hat geboten und gesagt : " Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren !" und : " Wer Vater oder Mutter flucht , der soll des Todes sterben !" ||| 5 Ihr aber sagt : Wer zum Vater oder zur Mutter spricht : Ich habe zur Weihegabe bestimmt , was dir von mir zugutekommen sollte ! , der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren . ||| 6 Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben . ||| 7 Ihr Heuchler ! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt , wenn er spricht : ||| 8 " Dieses Volk naht sich mit mir seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen , aber ihr Herz ist fern von mir . ||| 9 Vergeblich aber verehren sie mich , weil sie Lehren vortragen , die Menschengebote sind ." |||

Das Herz des Menschen : Quelle der Verunreinigung 

10 Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen : Hört und versteht ! ||| 11 Nicht das , was zum Mund hineinkommt , verunreinigt den Menschen , sondern was aus dem Mund herauskommt , das verunreinigt den Menschen . ||| 12 Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm : Weißt du  , dass die Pharisäer Anstoß nahmen , als sie das Wort hörten ? ||| 13 Er aber antwortete und sprach : Jede Pflanze , die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat , wird ausgerissen werden . ||| 14 Lasst sie ; sie sind blinde Blindenleiter ! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet , werden beide in die Grube fallen . ||| 15 Petrus aber antwortete und sprach zu ihm : Erkläre uns dieses Gleichnis ! ||| 16 Jesus aber sprach : Seid denn auch ihr noch unverständig ? ||| 17 Begreift ihr noch nicht , dass alles , was zum Mund hineinkommt , in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird ? ||| 18 Was aber aus dem Mund herauskommt , das kommt aus dem Herzen , und das verunreinigt den Menschen . ||| 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken , Mord , Ehebruch , Unzucht , Diebstahl , falsche Zeugnisse , Lästerungen . ||| 20 Das ist´s , was den Menschen verunreinigt ! Aber mit ungewaschenen Händen essen , das verunreinigt den Menschen nicht ! |||

Die kananäische Frau 

21 Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Zidon zurück . ||| 22 Und siehe , eine kananäische Frau kam aus jener Gegen , rief ihn an und sprach : Erbarme dich über mich , Herr , du Sohn Davids ! Meine Tochter ist schlimm besessen ! ||| 23 Er Aber antwortete ihr nicht ein Wort . Da traten seine Jünger herzu , baten ihn und sprachen : Fertige sie ab , denn sie schreit uns nach ! ||| 24 Er aber antwortete und sprach : Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel . ||| 25 Da kam sie , fiel vor ihm nieder und sprach : Herr , hilf mir ! ||| 26 Er aber antwortete und sprach : Es ist nicht recht , dass man das Brot der Kinder nimmt und es den Hunden vorwirft . ||| 27 Sie aber sprach : Ja , Herr ; und doch essen die Hunde von den Brosamen , die vom Tisch ihrer Herren fallen ! ||| 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr : O Frau , dein Glaube ist groß ; dir geschehe , wie du willst ! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an . |||

Zahlreiche Heilungen 

29 Und Jesus zog von dort weiter und kam an den See von Galiläa ; und er stieg auf den Berg und setzte sich dort . ||| 30 Und es kamen große Volksmengen zu ihm , die hatten Lahme , Blinde , Stumme , Krüppel und viele andere bei sich . Und sie legten sie zu Jesu Füßen , und er heilte sie , ||| 31 sodass sich die Menge verwunderte , als sie sah , dass Stumme redeten , Krüppel gesund wurden , Lahme gingen und Blinde sehend wurden ; und sie priesen den Gott Israels . |||

Die Speisung der Viertausend 

32 Da rief Jesus seine Jünger zu sich und sprach : Ich bin voll Mitleid mit der Menge ; denn sie verharren nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen , und ich will sie nicht ohne Speise entlassen , damit sie nicht auf dem Weg verschmachten . ||| 33 Und seine Jünger sprachen zu ihm : Woher sollen wir in der Einöde so viele Brote nehmen , um eine so große Menge zu sättigen ? ||| 34 Und Jesus sprach zu ihnen : Wie viele Brote habt ihr ? Sie sprachen : Sieben , und ein paar Fische . ||| 35 Da gebot er dem Volk , sich auf die Erde zu lagern , ||| 36 und nahm die sieben Brote und die Fische , dankte , brach sie und gab sie seinen Jüngern ; die Jünger aber gaben sie dem Volk . ||| 37 Und sie aßen alle und wurden satt und hoben auf , was an Brocken übrig blieb , sieben Körbe voll . ||| 38 Es waren aber etwa 4000 Männer , die gegessen hatten , ohne Frauen und Kinder . ||| 39 Und nachdem er die Volksmenge entlassen hatte , stieg er in das Schiff und kam in die Gegend von Magdala . |||

Die Pharisäer und Sadduzäer fordern ein Zeichen 

16  

Und die Pharisäer und Sadduzäer traten herzu , versuchten ihn und langten , dass er ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen möge . ||| 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Am Abend sagt ihr : Es wird schön , denn der Himmel ist rot ! , ||| 3 und am Morgen : Heute kommt ein Ungewitter , denn der Himmel ist rot und trübe ! Ihr Heuchler , das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen , die Zeichen der Zeit  aber nicht ! ||| 4 Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen , aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona ! Und er verließ sie und ging davon . |||

Warnung vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer 

5 Als seine Jünger ans jenseitige Ufer kamen , hatten sie vergessen , Brot mitzunehmen . ||| 6 Jesus aber sprach zu ihnen : Habt acht und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer ! ||| 7 Da machten sie sich untereinander Gedanken und sagten : Weil wir kein Brot mitgenommen haben ! ||| 8 Als es aber Jesus merkte , sprach er zu ihnen : Ihr Kleingläubigen , was macht ihr euch Gedanken darüber , dass ihr kein Brot mitgenommen habt ? ||| 9 Versteht ihr noch nicht , und denkt ihr nicht an die fünf Brote für die Fünftausend , und wie viele Körbe ihr da aufgehoben habt ? ||| 10 Auch nicht an die sieben Brote für die Viertausend , und wie viele Körbe ihr da aufgehoben habt ? ||| 11 Warum versteht ihr denn nicht , dass ich euch nicht wegen des Brotes gesagt habe , dass ihr euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer hüten solltet ? ||| 12 Da sahen sie ein , dass er nicht gesagt hatte , sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes , sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer . |||

Das Bekenntnis des Petrus 

13 Als aber Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi gekommen war , fragte er seine Jünger und sprach : Für wen halten die Leute mich , den Sohn des Menschen ? ||| 14 Sie sprachen : Etliche für Johannes den Täufer ; andere aber für Elia ; noch andere für Jeremia oder einen der Propheten . ||| 15 Da spricht er zu ihnen : Ihr aber , für wen haltet ihr mich ? ||| 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach : Du bist der Christus , der Sohn des lebendigen Gottes ! ||| 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm : Glückselig bist du , Simon , Sohn des Jona ; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart , sondern mein Vater im Himmel ! ||| 18 Und ich sage dir auch : Du bist Petrus , und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen , und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen . |||

 19 Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben ; und was du auf Erden binden wirst , das wird im Himmel gebunden sein ; und was du auf Erden lösen wirst , das wird im Himmel gelöst sein . |||

 20 Da gebot er seinen Jüngern , dass sie niemand sagen sollten , dass er Jesus der Christus sei . |||

Die erste Ankündigung von Jesu Leiden und Auferstehung 

21 Von da an begann Jesus seinen  Jüngern zu zeigen , dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden  müsse von den Ältesten , den obersten Priestern und Schriftgelehrten , und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden müsse . ||| 22 Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an , ihm zu wehren und sprach : Herr , schon dich selbst ! Das wiederfahre dir nur nicht ! ||| 23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus : Weiche von mir , Satan ! Du bist mir ein Ärgernis ; denn du denkst nicht göttlich , sondern menschlich ! |||

Über die Nachfolge 

24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern : Wenn jemand mir nachkommen will , so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach ! ||| 25 Denn wer sein Leben retten will , der wird es verlieren ; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen , der wird es finden . ||| 26 Denn was hilft es dem Menschen , wenn er die ganze Welt gewinnt , aber sein Leben verliert ? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben ? ||| 27 Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen , und dann wird er jedem Einzelnen vergelten nach seinem Tun . ||| 28 Wahrlich , ich sage euch : Es stehen einige hier , die den Tod nicht schmecken werden , bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich ! |||

Die Verklärung Jesu 

17 Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus , den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg . ||| 2 Und er wurde vor ihnen verklärt , und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne , und seine Kleider wurden weiß wie das Licht . ||| 3 Und siehe , es erschienen ihnen Mose und Elia , die redeten mit ihm . ||| 4 Da begann Petrus und sprach zu Jesus : Herr , es ist gut , dass wir hier sind ! Wenn du willst , so lass uns hier drei Hütten bauen , dir eine und Mose eine und Elia eine . ||| 5 Als er noch redete , siehe , eine Stimme aus der Wolke sprach : Dies ist mein geliebter Sohn , an dem ich WOhlgefallen habe ; auf ihn sollt ihr hören ! ||| 6 Als die Jünger das hörten , fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr . ||| 7 Und Jesus trat herzu , rührte sie an und sprach : Steht auf und fürchtet euch nicht ! ||| 8 Als sie aber ihre Augen erhoben , sahen sie niemand als Jesus allein . ||| 9 Und als sie den Berg hinabgingen , gebot ihnen Jesus und sprach : Sagt niemand von dem Gesicht , bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist ! ||| 10 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen : Warum sagen denn die Schriftgelehrten , dass zuvor Elia kommen müsse ? ||| 11 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen : Elia kommt freilich zuvor und wird alles wiederherstellen . ||| 12 Ich sage euch aber , dass Elia schon gekommen ist ; und sie haben ihn nicht anerkannt , sondern mit ihm gemacht , was sie wollten . Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden  müssen . ||| 13 Da verstanden die Jünger , dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer redete . |||

Die Heilung eines mondsüchtigen Knaben 

14 Und als sie zur Volksmenge kamen , trat ein Mensch zu ihm , fiel vor ihm auf die Knie ||| 15 und sprach : Herr , erbarme dich über meinen Sohn , denn er ist mondsüchtig und leidet schwer ; er fällt nämlich oft ins Feuer und oft ins Wasser ! ||| 16 Und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht , aber sie konnten ihn nicht heilen . ||| 17 Da antwortete Jesus und sprach : O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht ! Wie lange soll ich bei euch sein ? Wie lange soll ich euch ertragen ? Bringt ihn her zu mir ? ||| 18 Und Jesus befahl dem Dämon , und er fuhr von ihm aus , und der Knabe war gesund von jener Stunde an . ||| 19 Da traten die Jünger allein zu Jesus und sprachen : Warum konnten wir ihn nicht austreiben ? |||  20 Jesus aber sprach zu ihnen : Um eures Unglaubens willen ! Denn wahrlich , ich sage euch : Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn , so würdet ihr zu diesem Berg sprechen : Hebe dich weg von hier dorthin ! , und er würde sich hinwegheben ; und nichts würde euch unmöglich sein . ||| 21 Aber diese Art fährt nicht aus außer durch Gebet und Fasten . |||

Die zweite Ankündigung von Jesu Tod und Auferstehung 

22 Als sie nun ihren Weg durch Galiläa nahmen , sprach Jesus zu ihnen : Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden , ||| 23 und sie werden ihn töten , und am dritten Tag wird er auferweckt werden . Und sie wurden sehr betrübt . |||

Die Zahlung der Tempelsteuer 

24 Als sie aber nach Kapernaum kamen , traten die Einnehmer der Tempelsteuer zu Petrus und sprachen : Zahlt euer Meister nicht auf die zwei Drachmen ? ||| 25 Er antwortete : Doch ! Und als er ins Haus trat , kam ihm Jesus zuvor und sprach : Was meinst du , Simon , von wem nehmen die Könige der Erde den Zoll oder die Steuer , von ihren Söhnen oder von den Fremden ? ||| 26 Petrus sagte zu ihm : Von den Fremden . Da sprach Jesus zu ihm : So sind also die Söhne frei ! ||| 27 Damit wir ihnen aber keinen Anstoß geben , geh hin an den See , wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch , den du herausziehst , und wenn du sein Maul öffnest , wirst du einen Stater finden ; den nimm und gib ihn für mich und dich ! |||

Der Größte im Reich der Himmel 

18 

Zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen : Wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel ? ||| 2 Und Jesus rief ein Kind herbei , stellte es in ihre Mitte ||| 3 und sprach : Wahrlich , ich sage euch : Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder , so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen ! ||| 4 Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind , der ist der Größte im Reich der Himmel . ||| 5 Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt , der nimmt mich auf . |||

Warnung vor Verführung zur Sünde 

6 Wer aber einem von diesen Kleinen , die an mich glauben , Anstoß ( zur Sünde ) gibt , für den wäre es besser , dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde . ||| 7 Wehe der Welt wegen der Anstöße ( zur Sünde ) ! Denn es ist zwar notwendig , dass die Anstöße ( zur Sünde ) kommen , aber wehe jenem Menschen , durch den der Anstoß ( zur Sünde ) kommt ! ||| 8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß ( zur Sünde ) wird , so haue sie ab und wirf sie von dir ! Es ist besser für dich , dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst , als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst . ||| 9 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß ( zur Sünde ) wird , so reiß es aus und wirf es von dir ! Es ist besser für dich , dass du einäugig in das Leben eingehst , als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst . ||| 10 Seht zu  , dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet ! Denn ich sage euch : Ihre Engel im Himmel schauen allzeit das Angesicht meines Vaters im Himmel . ||| 11 Denn der Sohn des Menschen ist gekommen , um das Verlorene zu retten . |||

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf 

12 Was meint ihr ? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat , und es verirrt sich eines von ihnen , lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen , geht hin und sucht das verirrte ? ||| 13 Und wenn es geschieht , dass er es findet , wahrlich , ich sage euch : Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig , die nicht verirrt waren . ||| 14 So ist  es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel , dass eines dieser Kleinen verlorengeht . |||

Zurechtweisung und Gebet in der Gemeinde 

15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat , so geht hin und weise ihn zurecht unter vier Augen . Hört er auf dich , so hast du deinen Bruder gewonnen . ||| 16 Hört er aber nicht , so nimm noch einen oder zwei mit dir , damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht . ||| 17 Hört er aber auf diese nicht , so sage es der Gemeinde . Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht , so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner . ||| 18 Wahrlich , ich sage euch : Was ihr auf Erden binden werdet , das wird im Himmel gebunden sein , und was ihr auf Erden lösen werdet , das wird im Himmel gelöst sein . ||| 19  Weiter , sage ich euch : Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache , für sie bitten wollen , so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel . |||  20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind , da bin ich in ihrer Mitte . |||

Das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht 

21 Da trat Petrus zu ihm und sprach  :Herr , wie oft soll ich meinem Bruder vergeben , der gegen mich sündigt ? Bis siebenmal ? ||| 22 Jesus aber antwortete ihm : Ich sage dir , nicht bis siebenmal , sondern bis siebzigmalsiebenmal ! ||| 23 Darum gleicht das Reich der Himmel einem König , der mit seinen Knechten abrechnen wollte . ||| 24 Und als er anfing abzurechnen , wurde einer vor ihn gebracht , der war 10000 Talente schuldig . ||| 25 Weil er aber nicht bezahlen konnte , befahl sein Her , ihn und seine Frau uns seine Kinder und alles , was er hatte , zu verkaufen und so zu bezahlen . ||| 26 Da warf sich der Knecht nieder , huldigte ihm und sprach : Herr , habe Geduld mit mir , so will ich dir alles bezahlen ! ||| 27 Da erbarmte sich der Herr über diesen Knecht , gab ihn frei und entließ ihm die Schuld . ||| 28 Als aber dieser Knecht hinausging , fand er einen Mitknecht , der war ihm 100 Denare schuldig ; den ergriff er , würgte ihn und und sprach : Bezahle mir , was du schuldig bist ! ||| 29 Da war sich ihm sein Mitknecht zu Füßen , bat ihn und sprach : Habe Geduld mit mir , so will ich dir alles bezahlen ! ||| 30 Er aber wollte nicht , sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis , bis er bezahlt hätte , was er schuldig war . ||| 31 Als aber seine Mitknechte sahen , was geschehen war , wurden sie sehr betrübt , kamen und berichteten ihrem Herrn den ganzen Vorfall . ||| 32 Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm : Du böser Knecht ! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen , weil du mich batest ; ||| 33 solltest denn nicht auf du dich über deinen Mitknecht erbarmen , wie ich mich über dich erbarmt habe ? ||| 34 Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Folterknechten , bis er alles bezahlt hätte , was er ihm schuldig war . ||| 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch behandeln , wenn ihr nicht jeder seinem Bruder bon Herzen seine Verfehlungen vergebt . |||

Über Ehescheidung und Ehelosigkeit

19 

Und es geschah , als Jesus diese Worte beendet hatte , verließ er Galiläa und kam in das Gebiet von Judäa jenseits des Jordan . ||| 2 Und es folgte ihm eine große Volksmenge nach , und er heilte sie dort . ||| 3 Da traten die Pharisäer zu ihm , versuchten ihn und fragten ihn : Ist es einem Mann erlaubt , aus irgendeinem Grund seine Frau zu entlassen ? ||| 4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Habt ihr nicht gelesen , dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf ||| 5 und sprach : " Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen ; und die zwei werden ein Fleisch sein" ? ||| 6 So Sind sie nicht mehr zwei , sondern ein Fleisch . Was nun Gott zusammengefügt hat , das soll der Mensch nicht scheiden ! ||| 7 Da sprachen sie zu ihm : Warum hat denn Mose befohlen , ihr einen Scheidebrief zu geben und sie so zu entlassen ? ||| 8 Er sprach zu ihnen : Mose hat euch wegen der Hartigkeit eures Herzens erlaubt , eure Frauen zu entlassen ; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen . ||| 9 Ich sage euch aber : Wer seine Frau entlässt , es sei denn wegen Unzucht , und eine andere heiratet , der bricht die Ehe ; und wer eine Geschiedene heiratet , der bricht die Ehe . ||| 10 Da sprechen seine Jünger zu ihm : Wenn ein Mann solche Pflichten gegen seine Frau hat , so ist es nicht gut , zu heiraten ! ||| 11 Es aber sprach zu ihnen : NIcht alle fassen dieses Wort , sonder nur die , denen es gegeben ist . ||| 12 Denn es gibt Verschnittene , die von Mutterleib so geboren sind ; und es gibt Verschnittene , die von Menschen verschnitten sind ; und es gibt Verschnittene , die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen . Er es fassen kann , der fasse es ! |||

Jesus segnet die Kinder 

13 Da wurden Kinder zu ihm gebracht , damit er die Hände auf sie lege und bete . Die Jünger aber tadelten sie . ||| 14 Aber Jesus sprach : Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht , zu mir zu kommen ; denn solcher ist das Reich der Himmel ! ||| 15 Und nachdem er ihnen die Hände aufgelegt hatte , zog er von dort weg . ||| 

Der reiche Jüngling 

16 Und siehe , einer trat herzu und fragte ihn : Guter Meister , was soll ich Gutes tun , um das ewige Leben zu erlangen ? ||| 17 Er aber sprach zu ihm : Was nennst du mich gut ? Niemand ist gut als Gott allein ! Willst du aber in das Leben eingehen , so halte die Gebote ! ||| 18 Er sagt zu ihm : Welche ? Jesus aber sprach : Das " Du sollst nicht töten !  Du sollst nicht ehebrechen ! Du sollst nicht stehlen ! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden ! ||| 19 Ehre dienen Vater und deine Mutter !" und " Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst !" ||| 20 Der junge Mann spricht zu ihm : Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend an ; was fehlt mir noch ? ||| 21 Jesus sprach zu ihm : Willst du vollkommen sein , so geh hin , verkaufe , was du hast , und gib es den Armen , so wirst du einen Schatz im Himmel haben ; und komm , folge mir nach ! ||| 22 Als aber der junge Mann das hörte , ging er betrübt davon ; denn er hatte viele Güter . ||| 23 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern : Wahrlich , ich sage euch : Ein Reicher hat es schwer , in das Reich der Himmel hineinzukommen ! ||| 24 Und wiederum sage ich euch : Es ist leichter , dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht , als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt ! ||| 25 Als seine Jünger das hörten , entsetzten sie sich sehr und sprachen : Wer kann dann überhaupt gerettet werden ? ||| 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen : Bei den Menschen ist dies unmöglich ; aber bei Gott sind alle Dinge möglich . |||

Vom Lohn der Nachfolge Jesu 

27 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm : Siehe , wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt ; was wird uns dafür zuteil ? ||| 28 Jesus aber sprach zu ihnen : Wahrlich , ich sage euch : Ihr , die ihr mir nachgefolgt seid , werdet in der Wiedergeburt , wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird , auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten . ||| 29 Und jeder , der Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meines Namens willen , der wird es hundertfältig empfangen und das ewige Leben erben . ||| 30 Aber viele von den Ersten werden Letzte , und Letzte werden Erste sein . |||

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg 

20 

Denn das Reich der Himmel gleicht einem Hausherrn , der am Morgen früh ausging , um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen . ||| 2 Und nachdem der mit den Arbeitern um einen Denar für den Tag übereingekommen war , sandte er sie in seinen Weinberg . ||| 3 Als er um die dritte Stunde ausging , sah er andere auf dem Markt untätig stehen ||| 4 und sprach zu diesem : Geht auch ihr in den Weinberg , und was recht ist , will ich euch geben ! ||| 5 Und sie gingen hin . Wiederum ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe . ||| 6 Als er aber um die elfte Stunde ausging , fand er andere untätig dastehen und sprach zu ihnen : Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig ? ||| 7 Sie sprachen zu ihm : es hat uns niemand eingestellt ! Er spricht zu ihnen : Geht auch ihr in den Weinberg , und was recht ist , das werdet ihr empfangen ! ||| 8 Als es aber Abend geworden war , sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter : Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn , indem du bei den Letzten anfängst , bis zu den Ersten . |||| 9 Und es kamen die , welche um die elfte Stunde ( eingestellt worden waren ) , und empfingen jeder einen Denar . ||| 10 Als aber die Ersten kamen , meinten sie , sie würden mehr empfangen ; da empfingen auch sie jeder einen Denar . ||| 11 Und als sie ihn empfangen hatten , murrten sie gegen den Hausherrn ||| 12 und sprachen : Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet , und du hast sie uns gleichgemacht , die wir die Last und Hitze des Tages getragen haben ! ||| 13 Er aber antwortete und sprach zu einem unter ihnen : Freund , ich tue dir nicht unrecht . Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen ? |||  14 Nimm das Deine und geh hin ! Ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir . ||| 15 Oder habe ich nicht Macht , mit dem Meinen zu tun , was ich will ? Blickst du darum neidisch , weil ich gütig bin ? ||| 16 So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein . Denn viele sind berufen , aber wenige auserwählt . ||| 

Die dritte Ankündigung von Jesu Tod und Auferstehung 

17 Und als Jesus nach Jerusalem hinaufzog , nahm er die zwölf Jünger auf dem Weg beiseite und sprach zu ihnen : ||| 18 Siehe , wir ziehen hinauf nach Jerusalem , und der Sohn des menschen wird den obersten Priestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden , und sie werden ihn zum Tode verurteilen ||| 19 und werden ihn den Heiden ausliefern , damit diese ihn verspotten und geißeln und kreuzigen ; und am dritten Tag wird er auferstehen . |||

Die Söhne des Zebedäus 
Vom Herrschen und vom Dienen 

20 Da trat die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich vor ihm nieder , um etwas von ihm zu erbitten . ||| 21 Er aber sprach zu ihr : Was willst du ? Sie sagt zu ihm : Sprich , dass diese meine beiden Söhne einer zu deiner Rechten , der andere zur Linken sitzen sollen in deinem Reich ! ||| 22 Aber Jesus antwortete und sprach : Ihr wisst nicht , um was ihr bittet ! Könnt ihr den Kelch trinken , den ich trinke , und getauft werden mit der Taufe , womit ich getauft werde ? Sie sprechen zu ihm : Wir können es ! ||| 23 Und er spricht zu ihnen : Ihr werdet zwar meinen Kelch trinken und getauft werden mit der Taufe , womit ich getauft werden . Aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen , steht nicht mir zu , sondern es wird denen zuteil , denen es von meinem Vater bereitet ist . ||| 24 Und als die Zehn es hörten , wurden sie unwillig über die beiden Brüder . ||| 25 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach : Ihr wisst , dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und dass die Großen Gewalt über sie ausüben . ||| 26 Unter euch aber soll es nicht so sein ; sondern wer unter euch groß werden will , der sei euer Diener , ||| 27 und wer unter euch der Erste sein will , der sei euer Knecht , ||| 28 gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist , um sich dienen zu lassen , sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele . |||

Die Heilung zweier Blinder in Jericho 

29 Und als sie von Jericho auszogen , folgte ihm eine große Volksmenge nach . ||| 30 Und siehe , zwei Blinde saßen am Weg . Als sie hörten , dass Jesus vorüberziehe , riefen sie und sprachen : Herr , du Sohn Davids , erbarme dich über uns ! ||| 31 Aber das Volk gebot ihnen , sie sollten schweigen . Sie aber riefen nur noch mehr und sprachen ; Herr , du Sohn Davids , erbarme dich über uns ! ||| 31 Aber das Volk gebot ihnen , sie sollten schweigen . Sie aber riefen nur noch mehr und sprachen : Herr , du Sohn Davids , erbarme dich über uns ! ||| 32 Und Jesus stand still , rief sie und sprach : Was wollt ihr , dass ich euch tun soll ? ||| 33 Sie sagten zu ihm : Herr , das unsere Augen geöffnet werden ! ||| 34 Da erbarmte sich Jesus über sie und rühte ihre Augen an , und sogleich wurden ihre Augen wieder sehend , und sie folgten ihm nach . |||


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