MARKUS 

Das Evangelium nach Markus ist das kürzeste und wahrscheinlich älteste der viel Evangelien im Neuen Testament . Von den meisten Forschern wird es etwa in die Jahre 66 - 70 n. Chr . datiert . Nach alter Überlieferung wurde es von Johannes mit dem Beinamen Markus verfasst , einem Vertrauten des Apostels Petrus . Wahrscheinlich war es an Leser nichtjüdischen Ursprungs gerichtet . Es erzählt vor allem  von den Taten Jesu ( Heilungen , Wunder usw. ) . Zusammen mit dem Matthäus - und dem Lukasevangelium gehört Markus zu den sogenannten "synoptischen Evangelien" , die das Leben Jesu aus einer ähnlichen Perspektive darstellen . 

Die Verkündigung Johannes des Täufers 

1

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus , dem Sohn Gottes . ||| 2 Wie geschrieben steht in den Propheten : "Siehe , ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her , der deinen Weg vor dir bereiten wird ." ||| 3 "Die Stimme eines Rufenden ( ertönt ) in der Wüste : Bereitet den Weg des Herrn , macht seine Pfade eben !" ||| 4 So begann Johannes in der Wüste , taufte und verkündigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden . ||| 5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze Land Judäa und die Bewohner von Jerusalem , und es wurden von ihm alle im Jordan getauft , die ihre Sünden bekannten . ||| 6 Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden , und er aß Heuschrecken und wilden Honig . ||| 7 Und er verkündigte und sprach : Es kommt einer nach mir , der stärker ist als ich , und ich bin nicht würdig , ihm gebückt seinen Schuhriemen zu lösen . ||| 8 Ich habe euch mit Wasser getauft ; er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen . |||

Die Taufe Jesu Christi und die Versuchung in der Wüste 

9 Und es geschah in jenen Tagen , dass Jesus von Nazareth in Galiläa kam und sich von Johannes im Jordan taufen ließ . ||| 10 Und sogleich , als er aus dem Wasser stieg , sah er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen . ||| 

11 Und eine Stimme ertönte aus dem Himmel : Du bist mein geliebter Sohn , an dem ich Wohlgefallen habe ! ||| 

12 Und sogleich treibt ihn der Geist in die Wüste hinaus . ||| 13 Und er war 40 Tage dort in der Wüste und wurde von dem Satan versucht ; und er war bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm . |||

Der Beginn des Wirkens Jesu in Galiläa 

14 Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war , kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes ||| 15 und sprach : 

Die Zeit ist erfüllt , und das Reich Gottes ist nahe . Tut Buße und glaubt an das Evangelium ! |||

Die Berufung der ersten Jünger 

16 Als er aber am See von Galiläa entlangging , sah er Simon und dessen Bruder Andreas ; die warfen das Netz aus im See , denn sie waren Fischer . ||| 

17 Und Jesus sprach zu ihnen : Folgt mir nach , und ich will euch zu Menschenfischern machen ! ||| 

18 Da verließen sie sogleich ihre Netze und folgten ihm nach . ||| 19 Und als er von dort ein wenig weiterging , sah er Jakobus , den Sohn des Zebedäus , und seinen Bruder Johannes , die auch im Schiff waren und die Netze flickten . ||| 20 Und sogleich berief er sie ; und sie ließen ihren Vater Zebedäus samt den Tagelöhnern im Schiff und folgten ihm nach . |||

Jesus treibt in Kapernaum einen unreinigen Geist aus 

21 Und sie begaben sich nach Kapernaum ; und er ging am Sabbat sogleich in die Synagoge und lehrte . ||| 22 Und sie erstaunten über seine Lehre ; denn erlehrte sie wie einer , der Vollmacht hat , und nicht wie die Schriftgelehrten . ||| 23 Und es war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist , der schrie ||| 24 und sprach : Lass ab ! Was haben wir mit dir zu tun , Jesus , du Nazarener ? Bist du gekommen , um uns zu verderben ? Ich weiß , wer du bist : der Heilige Gottes ! ||| 25 Aber Jesus befahl ihm und sprach : Verstumme und fahre aus von ihm ! ||| 26 Da zerrte ihn der unreine Geist hin und her , schrie mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus . ||| 27 Und sie erstaunten alle , sodass sie sich untereinander fragten und sprachen : Was ist das ? Was für eine neue Lehre ist dies ? Mit Vollmacht gebietet er auch den unreinen Geistern , uns sie gehorchen ihm ! ||| 28 Und das Gerücht von ihm verbreitete sich sogleich in das ganze umliegende Gebiet von Galiläa . |||

Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus und anderer Kranker 

29 Und sogleich verließen sie die Synagoge und gingen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas . ||| 30 Simons Schwiegermutter aber lag krank am Fieber danieder , und sogleich sagten sie ihm von ihr . ||| 31 Und er trat hinzu , ergriff ihre Hand und richtete sie auf ; und das Fieber verließ sie sogleich , und sie diente ihnen . ||| 32 Als es aber Abend geworden und die Sonne untergegangen war , brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm . ||| 

33 Und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt . ||| 34 Und er heilte viele , die an mancherlei Krankheiten litten , und trieb viele Dämonen aus und ließ die Dämonen nicht reden , denn sie kannten ihn . ||| 

35 Und am Morgen , als es noch sehr dunkel war , stand er auf , ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort . ||| 36 Und es folgten ihm Simon und die , welche bei ihm waren ; ||| 37 und als sie ihn gefunden hatten , sprachen sie zu ihm : Jedermann sucht dich ! ||| 38 Und er spricht zu ihnen . 

Lasst uns in die umliegenden Orte gehen , damit ich auch dort verkündige ; denn dazu bin ich gekommen ! ||| 

39 Und er verkündigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen . |||

Die Heilung eines Aussätzigen 

40 Und es kam ein Aussätziger zu ihm , bat ihn , fiel vor ihm auf die Knie und sprach zu ihm : 

Wenn du willst , kannst du dich reinigen !

41 Da erbarmte sich Jesus über ihn , streckte die Hand aus , rührte ihn an und sprach zu ihm : Ich will ; sei gereinigt ! ||| 

42 Und während er redete , wich der Aussatz sogleich von ihm , und er wurde rein . ||| 43 Und er ermahnte ihn ernstlich und schickte ihn sogleich fort ||| 44 und sprach zu ihm : 

Hab acht , sage niemand etwas ; sondern geh hin , zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung , was Mose befohlen hat , ihnen zum Zeugnis ! ||| 

45 Er aber ging und fing an , es vielfach zu verkündigen , und breitete die Sache überall aus , sodass Jesus nicht mehr öffentlich in eine Stadt hineingehen konnte , sondern er war draußen an einsamen Orten ; und sie kamen von allen Seiten zu ihm . |||

Die Heilung eines Gelähmten 

2

Und nach etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum ; und als man hörte , dass er im Haus sei , ||| 2 da versammelten sich sogleich viele , sodass kein Platz mehr war , auch nicht draußen bei der Tür ; und er verkündigte ihnen das Wort . ||| 3 Und etliche kamen zu ihm und brachten einen Gelähmten , der von vier Leuten getragen wurde . ||| 4 Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten , deckten sie dort , wo er war , das Dach ab , und nachdem sie es aufgebrochen hatten , ließen sie die Liegematte herab , auf welcher der Gelähmte lag . |||

5 Als aber Jesus ihren Glauben sah , sprach er zu dem Gelähmten : Sohn , deine Sünden sind dir vergeben ! ||| 

6 Es saßen aber dort etliche von den Schriftgelehrten , die dachten in ihren Herzen : ||| 7 Was redet dieser solche Lästerung ? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein ? ||| 

( *So ist´s : Niemand kann Sünden vergeben , als Nur Gott Allein , - ohne Gottes Kraft und Vollmacht , ... wir sind zu nichts fähig . ) 

8 Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist , dass sie so bei sich dachten , und sprach zu ihnen : Warum denkt ihr dies in euren Herzen ? ( *erkalteten , verhärteten , gelähmten Herzen )||| 9 Was ist leichter , zu dem Gelähmten zu sagen : Dir sind die Sünden vergeben ! , oder zu sagen : Steh auf und nimm deine Liegematte und geh umher ? ||| 10 Damit ihr aber wisst , dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat , auf Erden Sünden zu vergeben ___ sprach er zu dem Gelähmten : ||| 11 Ich sage dir , steh auf und nimm deine Liegematte und geh heim ! ||| 12 Und er stand sogleich auf , nahm seine Liegematte und ging vor aller Augen hinaus , so dass sie alle erstaunten , Gott priesen und sprachen : So etwas haben wir noch nie gesehen ! |||

Die Berufung des Levi 

13 Da ging er wieder an den See hinaus , und die ganze Menge kam zu ihm , und er lehrte sie . ||| 14 Und als er vorüberging , sah er Levi , den Sohn des Alphäus , an der Zollstätte sitzen . Und er sprach zu ihm : Folge mir nach ! Und er stand auf und folgte ihm . ||| 

15 Und es geschah , als er in dessen Haus zu Tisch saß , dass auch viele Zöllner und Sünder sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch setzten , denn es waren viele , die ihm nachfolgten . ||| 16 Und als die Schriftgelehrten und die Pharisäer sahen , dass er mit den Zöllnern und Sündern aß , sprachen sie zu seinen Jüngern : Warum isst und trinkt er mit den Zöllnern und Sündern ? ||| 17 Als Jesus es hörte , sprach er zu ihnen : 

Nicht die Starken brauchen den Arzt , sondern die Kranken . Ich bin nicht gekommen , Gerechte zu berufen , sondern Sünder zur Buße . |||

Vom Fasten . Gleichnisse vom neuen Flicken und vom neuen Wein 

18 Und die Jünger des Johannes und die der Pharisäer pflegten zu fasten ; und sie kamen zu ihm und fragten : 

Warum fasten die Jünger des Johannes und der Pharisäer , deine Jünger aber fasten nicht ? ||| 19 Und Jesus sprach zu ihnen : Können die Hochzeitsgäste fasten , solange der Bräutigam bei ihnen ist ? Solange sie den Bräutigam bei sich haben , können sie nicht fasten . ||| 20 Es werden aber Tage kommen , da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird , und dann , in jenen Tagen , werden sie fasten . ||| 

21 Und niemand näht einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid ; sonst löst sein neuer Flicken sich ab vom alten , und der Riss wird schlimmer . ||| 22 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche , und der Wein wird verschüttet und die Schläuche verderben ; sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden . |||

Jesus ist Herr über den Sabbat 

23 Und es begab sich , dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging . Und seine Jünger fingen an , auf den Weg die Ähren abzustreifen . ||| 24 Da sprachen die Pharisäer zu ihm : Sieh doch , warum tun sie am Sabbat , was nicht erlaubt ist ? ||| 25 Und er sprach zu ihnen : Habt ihr nie gelesen , was David tat , als er Mangel litt und er und seine Gefährten Hunger hatten , ||| 26 wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote aß , die niemand essen darf als nur die Priester , und auch denen davon gab , die bei ihm waren ? ||| 27 Und er sprach zu ihnen : 

Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen , nicht der Mensch um des Sabbats willen . |||

( *und so ist es doch mit dem ganzen Gesetz und all ihren religiösen Ritualen ) 

28 Also ist der Sohn des Menschen Herr auch über den Sabbat . 

( *Hier ein selbst - erlebtes Beispiel dazu : So kann es auch tatsächlich sein , dass jemand - vor Hunger - , von Gott befähigt wird , trotz einer strengen Fastenzeit , das Fasten ( nicht ) zu brechen , und etwas zu trinken oder zu essen , ohne sich dessen ( im Moment ) wirklich bewusst zu sein , ... also ohne dadurch ein schlechtes Gewissen zu haben . Gott hat diesen sodann trinken oder essen lassen . Man tut es sodann nicht eigenwillig / eigenmächtig . ) 

Der Mann mit der verdorrten Hand . Weitere Heilungen

3

Und er ging wiederum in die Synagoge . Und es war dort ein Mensch , der hatte eine verdorrte Hand . ||| 2 Und sie lauerten ihm auf , ob er ihn am Sabbat heilen würde , damit sie ihn verklagen könnten . ||| 

Und er spricht zu dem Menschen , der die verdorrte Hand hatte : Steh auf und tritt in die Mitte ! ||| 

4 Und er spricht zu ihnen : Darf man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun , das Leben retten oder töten ? Sie aber schwiegen . ||| 

5 Und indem er sie ringsumher mit Zorn ansah , betrübt wegen der Verstocktheit ihres Herzens , sprach er zu dem Menschen : 

Strecke deine Hand aus ! Und er streckte sie aus , und seine Hand wurde wieder gesund wie die andere . ||| 

 ( *Ja , beim Studieren , beim Auf und Niederschreiben , beim Ab und Auf - tippen  , beim Klären , beim Helfen , beim Arbeiten . ... Wir strecken unsere Hände aus , zur Heilung der Hände und der Herzen ! ) 

6 Da gingen die Pharisäer hinauf und hielten sogleich mit den Herodianern Rat gegen ihn , wie sie ihn umbringen könnten . ||| ( * so ist´s doch auch , beim Studieren der Heiligen Schriften und der Weitergabe .  Gott prüft uns durch Sein Wort und stellt uns mit ihm , Aufgaben in den Weg , die uns zum Besseren Menschen machen . Doch auch Satan und seine Gefolgschaft , nutzt hierbei unsere Schwächen und Unklarheiten , um uns zu verwirren , damit wir uns schuldig und unbeholfen fühlen . ) 7 Aber Jesus zog sich mit seinen Jüngern an den See zurück ( *doch wir halten weiter am Guten , an Gott und seinem Wort fest  )  ; und eine große Menge aus Galiläa folgte ihm nach , auch aus Jusäa ||| 8 und von Jerusalem und von Idumäa und von jenseits des Jordan ; und die aus der Gegend von Tyrus und Zidon kamen in großen Scharen zu ihm , weil sie gehört hatte , wie viel er tat . ||| 9 Und er befahl seinen Jüngern , ihm ein kleines Schiff bereitzuhalten um der Volksmenge willen , damit sie ihn nicht bedrängten . ||| 10 Denn er heilte viele , sodass alle , die eine Plage hatten , sich an ihn herandrängten , um ihn anzurühren . |||  11 Und wenn ihn die unreinen Geister erblickten , fielen sie vor ihm nieder , schrien und sprachen : Du bist der Sohn Gottes ! ||| 12 Und er gebot ihnen streng , dass sie ihn nicht offenbar machen sollten . |||

Die Berufung der zwölf Apostel 

13 Und er stieg auf den Berg und rief zu sich , welche er wollte ; und sie kamen zu ihm . ||| 14 Und er bestimmte zwölf , die bei ihm sein sollten und die er aussandte , um zu verkündigen , ||| 15 und die Vollmacht haben sollten , die Krankheiten zu heilen und die Dämonen auszutreiben : ||| 16 Simon , dem er den Beinamen Petrus gab , ||| 17 und Jakobus , den Sohn des Zebedäus , und Johannes , den Bruder des Jakobus , denen er den Beinamen "Boanerges" gab , das heißt Donnersöhne , ||| 18 und Andreas , Philippus , Bartholomäus , Matthäus , Thomas , Jakobus ( *Levi ) , den Sohn des Alphäus , Thaddäus , Simon den Kananiter , ||| 19 und Judas Ischariot , der ihn auch verriet . |||

Jesu Macht über die bösen Geister . 
Die Lästerung gegen den Heiligen Geist . 

20 Und sie traten in das Haus , und es kam nochmals eine Volksmenge zusammen , sodass sie nicht einmal Speise zu sich nehmen konnten . ||| 21 Und als die , welche um ihn waren , es hörten , gingen sie aus , um ihn zu ergreifen ; denn sie sagten : Er ist von Sinnen ! ||| 22 Und die Schriftgelehrten , die von Jerusalem herabgekommen waren , sprachen : Er hat den Beelzebul ! , und : Durch den Obersten der Dämonen treibt er die Dämonen aus ! ||| 23 Da rief er sie zu sich und sprach in Gleichnissen zu ihnen : 

Wie kann der Satan den Satan austreiben ? ||| 24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneins ist , so kann ein solches Reich nicht bestehen . ||| 25 Und wenn ein Haus in sich selbst uneins ist , so kann ein solches Haus nicht bestehen . ||| 26 Und wenn der Satan gegen sich selbst auftritt und entzweit ist , so kann er nicht bestehen , sondern er nimmt ein Ende . |||

 27 Niemand kann in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben , es sei denn , er bindet zuvor den Starken ; dann erst wird er sein Haus berauben . |||

28 Wahrlich , ich sage euch : Alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden , auch die Lästerungen , womit sie lästern ; ||| 

29 wer aber gegen den Heiligen Geist lästert , der hat in Ewigkeit keine Vergebung , sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen . ||| 

30 Denn sie sagten : Er hat einen unreinen Geist . |||

Die wahren Verwandten Jesu 

31 Da kamen seine Brüder und seine Mutter ; sie blieben aber draußen , schickten zu ihm und ließen ihn rufen . ||| 

32 Und die Volksmenge saß um ihn her . Sie sprachen aber zu ihm : Siehe , deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich ! ||| 

33 Und er antwortete ihnen und sprach : Wer ist meine Mutter oder wer sind meine Brüder ? ||| 34 Und indem er ringsumher die ansah , die um ihn saßen , sprach er : Siehe da , meine Mutter und meine Brüder !  |||

 35 Denn wer den Willen Gottes tut , der ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter . |||( *So ward mein Sohn mir geoffenbart , Gott , Vater , Mutter , Bruder und Schwester zugleich zu sein . ___ Sie aber sagten , sie sind es doch ; die uns wirklich liebten , ... doch ihre liebte zeigte sich . nicht ) 

 Die Geheimnisse des Reiches Gottes 

4

Und wiederum fing er an , am See zu lehren . Und es versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm , sodass er in das Schiff stieg und sich auf dem See darin niedersetze ; und das ganze Volk war am See auf dem Land . ||| 2 Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen und sagte zu ihnen in seiner Lehre : 

Das Gleichnis vom Sämann 

3 Hört zu ! Siehe , der Sämann ging aus , um zu säen . ||| 4 Und es geschah , als er säte , dass etliches an den Weg fiel ; und die Vögel des Himmels kamen und fraßen es auf . ||| 5 Anderes aber fiel auf den felsigen ( *steinigen ) Boden , wo es nicht viel Erde hatte . ||| 6 Als aber die Sonne aufging , wurde es verbrannt ; und weil es keine Wurzel hatte , verdorrte es . ( *aber Gott hat mich angenommen , mir seine Wurzel zu geben . ) ||| 7 Und anderes fiel unter die Dornen ; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es , und es brachte keine Frucht . ( *Herzschmerzen , aufgrund der Dornenkrone im Herzen ; welches aufgrund von Trauer nicht auf -  atmen lässt ) ||| 8 Und anderes fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht , die aufwuchs und zunahm ; und etliches trug dreißigfältig , etliches sechzigfältig und etliches hundertfältig . |||

 9 Und er sprach zu ihnen : Wer Ohren hat , zu hören , der höre ! |||( * "Frucht wird der / diejenige bringen , der / die Gottes Einzigartigen Wahren Willen erkannt hat ! "

 Der Grund für das Gleichnisreden 

10 Als er aber allein war , fragten ihn die , welche um ihn waren , samt den Zwölfen über das Gleichnis . ||| 11 Und er sprach zu ihnen : 

Euch ist es gegeben , das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen , denen aber , die draußen sind , wird alles in Gleichnissen zuteil , ||| 12 "damit sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen , und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen , damit sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden ." 

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann 

13 Und er spricht zu ihnen : Wenn ihr dieses Gleichnis nicht versteht , wie wollt ihr dann alle Gleichnisse verstehen ? ||| 14 Der Sämann sät das Wort . ||| 15 Die am Weg aber sind die , bei denen das Wort gesät wird , und wenn sie es gehört haben , kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg , das in ihre Herzen gesät worden ist . ||| 16 Und gleicherweise , wo auf steinigen Boden gesät wurde , das sind die , welche das Wort , wenn sie es hören , sogleich mit Freuden aufnehmen ; ||| 17 aber sie haben keine Wurzel in sich , sondern sind wetterwendisch . Später , wenn Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes Willen ( *und sie nichts mehr zu lachen haben ) , nehmen sie sogleich Anstoß . ||| 18 Und die , bei denen unter die Dornen gesät wurde , das sind solche , die das Wort hören , ||| 19 aber die Sorgen dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach anderen Dingen dringen ein und ersticken das Wort , und es wird unfruchtbar . ||| 20 Und die , bei denen auf das gute Erdreich gesät wurde , das sind solche , die das Wort hören und es aufnehmen und gute Frucht bringen , der eine dreißigfältig , der andere sechzigfältig , der dritte hundertfältig . |||

Das Licht auf dem Leuchter 

21 Und er sprach zu ihnen : Kommt etwa das Licht , damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird , und nicht vielmehr , damit man es auf den Leuchter setzt ? ||| 22 Denn nichts ist verborgen , das nicht offenbar gemacht wird , und nichts geschieht so heimlich , dass es nicht an den Tag kommt . ||| 23 Wer Ohren hat zu hören , der höre ! ||| 

24 Und er sprach zu ihnen :  Achtet auf das , was ihr hört ! Mit demselben Maß , mit dem ihr ( anderen ) zumesst , wird auch euch zugemessen werden , und es wird euch , die ihr hört , noch hinzugelegt werden . ||| 

25 Denn wer hat , dem wird gegeben werden ; wer aber nicht hat , von dem wird auch das genommen werden , was er hat . ( *zu haben meint ) |||

 Das Gleichnis vom Wachstum der Saat 

26 Und er sprach : Mit dem Reich Gottes ist es so , wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft ||| 27 und schläft und aufsteht , Nacht und Tag , und der Same keimt und geht auf , ohne dass er es weiß . ||| 28 Denn die Erde trägt von selbst Frucht , zuerst den Halm , danach die Ähre , dann den vollen Weizen in der Ähre . ||| 29 Wenn aber die Frucht es zulässt , schickt er sogleich die Sichel hin ; denn die Ernte ist da . (*Die Buchreihe im Nov2018 , - Die Zusammenfassung - Der Bestseller im September 2019 )||| 

Das Gleichnis vom Senfkorn 

30 Und er sprach : Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen , oder durch was für ein Gleichnis sollen wir es ( euch ) darlegen ? ||| 31 Es ist einem Senfkorn gleich , das , wenn es in die Erde gesät wird , das kleinste ist unter allen Samen auf Erden . ||| 32 Und wenn es gesät ist , geht es auf und wird größer als alle Gartengewächse und treibt große Zweige , sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können . ||| 33 Und in vielen solchen Gleichnissen sagte er ihnen das Wort , wie sie es zu hören vermochten . ||| 

34 Ohne Gleichnis aber redete er nicht zu ihnen ; wenn sie aber alleine waren , legte er seinen Jüngern alles aus . ||| 

Jesus stillt den Sturm 

35 Und an jenem Tag , als es Abend geworden war , sprach er zu ihnen : Lasst uns hinüberfahren an das jenseitige Ufer ! ||| 36 Und nachdem sie die Volksmenge entlassen hatten , nahmen sie ihn mit , wie er da in dem Schiff war ; es waren aber auch andere kleine Schiffe bei ihm . ||| 

37 Und es erhob sich ein großer Sturm , und die Wellen schlugen in das Schiff , sodass es sich schon zu füllen begann . ||| 

38 Und er war hinten auf dem Schiff und schlief auf einem Kissen . Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm : Meister , kümmert es dich nicht , dass wir umkommen ? |||

 39 Und er stand auf , befahl dem Wind und sprach zum See : Schweig , werde still ! Da legte sich der Wind , und es entstand eine große Stille . |||

 40 Und er sprach zu ihnen : Was seid ihr so furchtsam ? Wie , habt ihr keinen Glauben ? ||| 41 Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander : Wer ist denn dieser , dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind ? |||

( * Die Liebe - Nicht wahr ? : Sie freut sich nicht , wenn Unrecht geschieht , aber wo die Wahrheit siegt , freut sie sich mit . Alles erträgt sie ! In jeder Lage Glaubt sie ! Immer Hofft sie ! Allem hält sie Stand ! ... Wie hilflos und schwach man durch ihre Fesseln aber auch werden kann . ... ... Die Augen und das Herz ausschließlich und allein nach oben gerichtet , zu sagen : „Und der mich gesandt hat , ist mit mir ; Er hat mich nicht allein gelassen , weil ich allezeit das ihm Wohlgefällige tue“ ( Joh 8,29 ) . ... Doch Ja ... so ist´s : Je höher der Berg , desto heftiger der Schneesturm . ... Ja ... Je höher der Iman ( Glaube ) , desto heftiger die Prüfung . ...   27 Niemand kann in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben , es sei denn , er bindet zuvor den Starken ; dann erst wird er sein Haus berauben . ||| Jesus - in Bibel - Markus - Evangelium 3 , 27 ... So fesselten sie uns , hielten uns gefangen , und initierten dieses Höllische Todes - Gift , im Versuch uns zu überführen , an das Diesseitige Ufer ! ... Und es ist geschehen , wie es geschrieben steht : ... Und es erhob sich ein großer Sturm , und die Wellen schlugen in das Schiff , sodass es sich schon zu füllen begann . ... Welch Wahnsinn , welch Wahnsinn . "Gott - dein Kind , dein Kind , es schreit und schreit . Es platzt gleich , so vollgefüllt mit Todes - Gift . Was wirst du tun , Herr , Was kann ich / wir dagegen tun Herr ? ... Es hört nicht auf , es hört nicht auf ! ... Stopp es doch ; doch stopp uns deine Liebe nicht ; dass ich weiter Vertrauensvoll ihm geben kann ! ... Ja ... Auf vielerlei Weise tat ich es , den gewaltigen Sturm immer wieder still zu legen ; und ja ... jedesmal , es wurde ganz Still . ... Ja ... Es entstand eine große Stille . ... Ich erlaubte ihm einzuschlafen , ... doch keine 5 Minuten und er wacht jedesmal so elendig wieder in Satan auf . Eine Hiyäne , eine Bestie , machen sie aus ihm . ... Ein Schwein ... schrie ich : Das ist genug , ... Das ist genug ! ...  Wie durch ein inneres Band immer noch verbunden ! ... Ich halt das nicht aus ! ... Wir kommen beide um ! ...  Einmal zog ich die Nadel deshalb im Einverständnis einfach raus , ... es so zu stoppen ! ... Ein ander mal ( mit mir allein ) , befahl ich einfach dem Gift , dass es stoppen sollte ; ... auch die Fesseln lösten sich durch Gebet ( durch Gott ) ... ja ...  all dies gelang ... für kurze Zeit . ... Ja , es war und ist von dort im Glauben möglich , dem Wetter zu befehlen und Berge tatsächlich - in Echtzeit - zu versetzen . ... Doch was hat es gebracht , als es nur noch schlimmer gemacht ... !?  Ich gab mein Bestes , Ihm zu Liebe , all die Zeit , .. und so auch darüber hinaus ... Doch ... ja ... sie taten es ebenso ja auch immer wieder . ... Wo gibt es ein Entkommen , als nur bei Dir !? ... So also auch ich / wir ,  geben so noch lange nicht auf ! ... Im Standhaften Ausharren , so gut wir eben jetzt so noch können ! ... Bis es ist endgültig Ganz Vollbracht ! .... Dann nach etlich langem Rufen und sehr sehr langer Wartezeit von mind. gefühlten 10 Tagen , kam er dann ( in der Nachfolge Christi nicht wahr ?  ) , welcher die ganze Zeit doch auch schon mit , in einem der Boote anwesend war, im Pläneschmieden , "Das Kind wird bald ganz uns gehören!" . ... Und der kinderlosen Frau , der Ehebrecherin ! ... Sodann kam er an , nach einem höllischen Todeskampf , in Zeit , in Zeitlosigkeit , ... Ja... Jetzt für diese Zeit , ... war alles wieder still ! Ja , eine große Stille brach für diese uns gegebene Zeit über uns ein ! ... So müde und erschöpft ! ... Der Herr , der Vater kam , und schlief inmitten neben uns ein . ... Kann das alles denn so wohl wahr sein ? ... "Meister , kümmert es dich denn etwa nicht , dass wir umkommen ?" ... Doch .. ja ... ohne uns wärt ihr wohl umgekommen ! ... Ja ... so ist´s - zu Vergeben ! ... Und ja , schlafen konnte er auch friedlich , denn schließlich war es offensichtlich , lange dauert es nicht mehr ; dann ist´s vollbracht : "Er ist bei mir ( uns ) ! Ich vermiss ihn doch so sehr !" ... Oh Isebel ... Was ist nur los ? ... Was ist nur geschehen ? ... Als er dann ging , ging es für uns wieder mit dem Höllischen Grauen von vorne los ? ... Doch wo ist er nur ? ... Gott , Vater , warum hast du uns Verlassen ? ... 3 Tage ... Gott , Vater , warum hast du mich verlassen ? ... Doch als Retter tritt´st du ebenso dann wieder auf , nicht wahr ? ... Dir Allein Ergeben , Allezeit und bis in Ewigkeit ! ... Nicht Wahr ? 

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 Das Buch , das Vollkommnete Werk ! 

Das Wort ist Wahr ! Ob nun materiell - fleischlich oder geistig ! Gott richtet beide mit dem gleichen Wort . 

Was seid ihr so furchtsam , Wie , habt ihr keinen Glauben ? 

Welch Todesspiel auf Erden , Hinauf zum Ewigen Leben ! 

Was will man also hinzutun , zum gegeben Wahren Wort Gottes ? ___ Einem jeden sagen : Hier Schau nur an , Alles ist Wahr , Hier lies mein Buch ! ?
 ... Nimm auch du es an ! ? ... Wenn´s dir bis jetzt noch nicht so ein - gegeben ist , ... dann spätestens dann wird´s , 
wenn du es liest und verinnerlichst und Selbst Hin lebst .
 ... Ja ... Welch Todesspiel auf Erden , Hinauf zum Ewigen Leben ! 
... Bist auch du dafür wirklich bereit ? 
... Deine Wünsche gemäß Gottes Vorsehung Hin Ganz Neu Ausrichten und Wandeln zu lassen ? ... Ja - Es ist ein Weg ... Es ist auch Dein Weg !
Und ja : ... Es braucht viel Liebende Vergebung , Kraft und Mut , der Neuen Zeit in Zeitlosigkeit . 

... ja : ... Es wird Einfach werden ; doch niemand hat gesagt , dass es Einfach Sein wird ! Verrückt , nicht Wahr ! Ja , ... ich bin´s . Verrückt , ist der , der Verrückt sich nennt ! 

Gottes Heiliger Unbegrenzter Geist und Lichtvoller Friede rücke Näher und Näher in Dein Herz ! Amen ! GOTT VERVOLLKOMMNE UNS ! DIR ZU LIEBE - IN EWIGKEIT - AMEN .

Heilung eines Besessenen 

5

Und sie kamen ans andere Ufer des Sees in das Gebiet der Gadarener . ||| 2 Und als er aus dem Schiff gestiegen war , lief ihm sogleich aus den Gräbern ein Mensch mit einem unreinen Geist entgegen , ( *hihihi und tritratrullala oder in Hochmut und ohne Liebende Vergebung ) ||| der seine Wohnung in den Gräbern hatte . Und selbst mit Ketten konnte niemand ihn binden , ||| 4 denn schon oft war er mit Fußfesseln und Ketten gebunden worden , aber die Ketten wurden von ihm zerrissen und die Fußfesseln zerrieben ; und niemand konnte ihn bändigen . ||| 5 Und er war allezeit , Tag und Nacht , auf den Bergen und in den Gräbern , schrie und schlug sich selbst mit Steinen . ||| 6 Als er aber Jesus von ferne sah , lief er und warf sich vor ihm nieder , ||| 7 schrie mit lauter Stimme und sprach : Jesus , du Sohn Gottes , des Höchsten , was habe ich mit dir zu tun ? Ich beschwöre dich bei Gott , dass du mich nicht quälst ! ||| 8 Denn Er sprach zu ihm : Fahre aus dem Menschen aus , du unreiner Geist ! ||| 9 Und er fragte ihn : Was ist dein Name ? Und er antwortete und sprach : Legion ist mein Name ; denn wir sind viele ! ||| 10 Und er bat ihn sehr , sie nicht aus dem Land zu verweisen . ||| 11 Es war aber dort an den Bergen eine große Herde Schweine zur Weide . ||| 12 Und die Dämonen baten ihn alle und sprachen : Schicke uns in die Schweine , damit wir in sie fahren ! ||| 13 Und sogleich erlaubte es ihnen Jesus . Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine . Und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See . Es waren aber etwa 2000 , und sie ertranken im See . ||| 14 Die Schweinehirten aber flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land . Und sie gingen hinaus , um zu sehen , was da geschehen war . ||| 15 Und sie kamen zu Jesus und sahen den Besessenen , der die Legion gehabt hatte , dasitzen , bekleidet und vernünftig ; und sie fürchteten sich . ||| 16 Und die es gesehen hatten , erzählten ihnen , wie es mit dem Besessenen zugegangen war , und von den Schweinen . ||| 17 Da begannen sie ihn zu bitten , er möge aus ihrem Gebiet weggehen . ||| 18 Und als er in das Schiff trat , bat ihn der besessen Gewesene , dass er bei ihm bleiben dürfe . ||| 19 Aber Jesus ließ es ihm nicht zu , sondern sprach zu ihm : 

Geh in dein Haus , zu den Deinen , und verkündige ihnen , welch Große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich über dich erbarmt hat ! |||

20 Und er ging hin und fing an , im Gebiet der Zehn Städte zu verkündigen , welch große Dinge Jesus an ihm getan hatte ; und jedermann verwunderte sich . |||

 ( * wisst und versteht ihr jetzt , warum Muslime kein Schweinefleisch essen dürfen , ... weil nur die unreinen Geister , sich in ihnen wohlfühlen . ... Soll deshalb aber die "leidvolle" Milch der Mutter , und das Lammfleisch ihnen erlaubt sein ? ... Uns sei es wohl erlaut , ... die wir es selbst sind , oder getragen haben ; ... doch das Unschuldige Töten hört damit dennoch nicht auf , sondern geht ja immer weiter . ... u.a. Deshalb wenigstens verabscheue ich es ! ... Gott ist Größer ! ... In seinem Buch lässt er uns damit die Wahl ... sondern es sei für die , die wohlgefallen daran haben . ... So also müsste Gott es mir , schon gleich Abraham , Laut und Deutlich , unverkennbar , in meinem Inneren mit Seiner Stimme befehlen ! ... Doch Gott ist Gnädig , Er weis , und bürdet uns allen nichts auf , was wir nicht auch Ihm zu Liebe im Herzen ertragen können .  ) 

Die Heilung einer blutflüssigen Frau . 
Die Auferweckung der Tochter des Jairus

21 Und als Jesus im Schiff wieder ans jenseitige Ufer hinübergefahren war , versammelte sich eine große Volksmenge bei ihm ; und er war am See . ||| 22 Und siehe , da kam einer der Obersten der Synagoge , namens Jairus ; und als er ihn erblickte , warf er sich ihm zu Füßen , ||| 23 und er bat ihn sehr und sprach : Mein Töchterlein liegt in den letzten Zügen ; komme doch und lege ihr die Hände auf , damit sie gesund wird und am Leben bleibt ! ||| 24 Und er ging mit ihm ; und es folgte ihm eine große Menge nach , und sie bedrängten ihn . ||| 25 Und da war eine gewisse Frau , die hatte seit zwölf Jahren den Blutfluss , ||| 26 und sie hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet , ohne dass es ihr geholfen hätte ___ es war vielmehr noch schlimmer mit ihr geworden . ||| 27 Als sie nun von Jesus hörte , kam sie unter dem Volk von hinten heran und rührte sein Gewand an . ||| 28 Denn sie sagte sich : Wenn ich nur sein Gewand anrühre , so werde ich geheilt ! ||| 29 Und sogleich vertrocknete der Quell ihres Blutes , und sie merkte es am Leib , dass sie von der Plage geheilt war . ||| 30 Jesus aber , der in sich selbst erkannt hatte , dass eine Kraft von ihm ausgegangen war , wandte sich sogleich inmitten der Menge um und sprach : Wer hat mein Gewand angerührt ? ||| 31 Da sprachen seine Jünger zu ihm : Du siehst , wie das Volk dich drängt , und sprichst : Wer hat mich angerührt ? ||| 32 Und er sah sich um nach der , die das getan hatte . ||| 33 Aber die Frau kam mit Furcht und Zittern , weil sie wusste , was an ihr geschehen war , und warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit . ||| 34 Er aber sprach zu ihr : Tochter , dein Glaube hat dich gerettet ! Geh hin im Frieden und sei von deiner Plage gesund ! ||| 35 Während er noch redete , kamen etliche von den Leuten des Obersten der Synagoge und sprachen : Deine Tochter ist gestorben , was bemühst du den Meister noch ? ||| 36 Sobald aber Jesus das Wort hörte , das sie redeten , sprach er zum Obersten der Synagoge : Fürchte dich nicht , glaube nur ! ||| 37 Und er ließ niemand mitgehen als Petrus und Jakobus und Johannes , den Bruder des Jakobus . ||| 38 Und er kommt in das Haus des Obersten der Synagoge und sieht das Getümmel , wie sehr sie weinten und heulten . ||| 39 Und er geht hinein und spricht zu ihnen : Was lärmt ihr so und weint ? Das Kind ist nicht gestorben , sondern es schläft ! ||| 40 Und sie lachten ihn aus . Nachdem er aber alle hinausgetrieben hatte , nahm er den Vater und die Mutter des Kindes mit sich und die , welche bei ihm waren , und ging hinein , wo das Kind lag . ||| 41 Und er ergriff die Hand des Kindes und sprach zu ihm : Talita kumi ! , das heißt übersetzt , Mädchen , ich sage dir , steh auf ! ||| 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher ; es war nämlich zwölf Jahre alt . Und sie gerieten außer sich vor Staunen . ||| 43 Und er gebot ihnen ernstlich , dass es niemand erfahren dürfe , und befahl , man solle ihr zu essen geben . |||

Der Unglaube der Einwohner von Nazareth 

6

Und er zog von dort weg und kam in seine Vaterstadt ; und seine Jünger folgten ihm nach . ||| 2 Und als der Sabbat kam , fing er an , in der Synagoge zu lehren ; und viele , die zuhörten , erstaunten und sprachen : Woher hat dieser solches ? Und was ist das für eine Weisheit , die ihm gegeben ist , dass sogar solche Wundertaten durch seine Hände geschehen ? ||| 3 Ist dieser nicht der Zimmermann , der Sohn der Maria , der Bruder von Jakobus und Joses und Judas und Simon ? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns ? Und sie nahmen Anstoß an ihm . ||| 

4 Jesus aber sprach zu ihnen : Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seiner Vaterstadt und bei seinen Verwandten und in seinem Haus ! |||

 5 Und er konnte dort keine Wunder tun , außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte . ||| 6 Und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens . Und er zog durch die Dörfer ringsumher und lehrte . |||

Die Aussendung der zwölf Apostel 

7 Und er rief die Zwölf zu sich und begann sie je zwei und zwei auszusenden , und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister . ||| 8 Und er befahl ihnen , sie sollten nichts auf den Weg nehmen als nur einen Stab ; keine Tasche , kein Brot , kein Geld im Gürtel ; ||| 9 sie sollten aber Sandalen an den Füßen tragen und nicht zwei Hemden anziehen . ||| 10 Und er sprach zu ihnen : Wo immer ihr in ein Haus eintretet , da bleibt , bis ihr von dort weggeht . ||| 11 Und von allem , die euch nicht aufnehmen noch hören wollen , zieht fort und schüttelt den Staub von euren Füßen , ihnen zum Zeugnis . Wahrlich , ich sage euch : Es wird Sodom und Gomorra erträglicher gehen am Tag des Gerichts als jener Stadt ! ||| 12 Und sie gingen und verkündigten , man solle Buße tun , ||| 13 und trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie . |||

Die Enthauptung Johannes des Täufers 

14 Und der König Herodes hörte das ( denn sein Name wurde bekannt ) , und er sprach : Johannes der Täufer ist aus den Toten auferstanden ; darum wirken auch die Wunderkräfte in ihm ! ||| 15 Andere sagten : Er ist Elia ; wieder andere aber sagten : Er ist ein Prophet , oder wie einer der Propheten . ||| 16 Als das Herodes hörte , sprach er : Er ist Johannes , den ich enthauptet habe ; der ist aus den Toten auferstanden ! ||| 17 Denn er , Herodes , hatte ausgesandt und Johannes ergreifen und ihn im Gefängnis binden lassen wegen Herodias , der Frau seines Bruders Philippus , weil er sie zur Frau genommen hatte . ||| 18 Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt : Es ist dir nicht erlaubt , die Frau deines Bruders zu haben ! ||| 19 Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten ; und sie konnte es nicht , ||| 20 denn Horodes fürchtete den Johannes , weil er wusste , dass er ein gerechter und heiliger Mann war , und er bewachte ihn , und er gehorchte ihm in manchem und hörte ihn gern . ||| 21 Als aber ein gelegener Tag kam , als Herodes seinen Großen und Obersten und den Vornehmsten von Galiläa an seinem Geburtstag ein Gastmahl gab , ||| 22 da trat die Tochter der Herodias herein und tanzte . Und weil sie dem Herodes und denen , die mit ihm zu Tisch saßen , gefiel , sprach der König zu dem Mädchen : Bitte von mir , was du willst , so will ich es dir geben ! ||| 23 Und er schwor ihr : Was du auch von mir erbitten wirst , das will ich dir geben , bis zur Hälfte meines Königreichs ! ||| 24 Sie aber ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter : Was soll ich erbitten ? Diese aber sprach : Das Haupt Johannes des Täufers ! ||| 25 Und sogleich ging sie rasch zum König hinein , bat und sprach : Ich will , dass du mir jetzt gleich auf einer Schüssel das Haupt des Johannes des Täufers gibst ! ||| 26 Da wurde der König sehr betrübt ; doch um des Eides und um derer willen , die mit ihm zu Tisch saßen , wollte er sie nicht abweisen . ||| 27 Und der König schickte sogleich einen von der Wache hin und befahl , dass sein Haupt gebracht werde . ||| 28 Dieser aber ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis und brachte sein Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mädchen , und das Mädchen gab es seiner Mutter . ||| 29 Und als seine Jünger es hörten kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab . |||

( *So sind wir - einschließlich der Bestimmung - mit unseren Gedanken , ALLE , die Mitschöpfer aller Geschehnisse auf Erden , den laut ausgesprochenen , wie den nicht laut ausgesprochenen . ) 

 Die Speisung der Fünftausend 

30 Und die Apostel versammelten sich bei Jesus und verkündeten ihm alles , was sie getan und was sie gelehrt hatten . ||| 31 Und er sprach zu ihnen : Kommt ihr allein abseits an einen einsamen Ort und ruht ein wenig ! Denn es waren viele , die gingen und kamen , und sie hatten nicht einmal Zeit zu essen . ||| 32 Und sie fuhren allein zu Schiff an einen einsamen Ort . ||| 33 Und die Leute sahen sie wegfahren , und viele erkannten ihn ; und sie liefen aus allen Städten zu Fuß dort zusammen und kamen ihnen zuvor und versammelten sich bei ihm . ||| 

34 Und als Jesus ausstieg , sah er eine große Volksmenge ; und er hatte Erbarmen mit ihnen , denn sie waren wie Schafe , die keinen Hirten haben . Und er fing an , sie vieles zu lehren . |||

35 Und als nun der Tag fast vergangen war , traten seine Jünger zu ihm und sagten : Dieser Ort ist einsam , und der Tag ist fast vergangen . ||| 36 Entlasse sie , damit sie in die Höfe und Dörfer ringsumher gehen und sich Brot kaufen ; denn sie haben nichts zu essen . ||| 37 Er aber antwortete und sprach zu ihm : Sollen wir hingehen und für 200 Denare Brot kaufen und ihnen zu essen geben ? ||| 

 38 Er aber sprach zu ihnen : Wie viele Brote habt ihr ? Geht hin und seht nach ! Und als sie es erkundet hatten , sprachen sie : Fünf , und zwei Fische . ||| 

39 Und er befahl ihnen , dass sich alle in Gruppen ins Gras setzen sollten . ||| 40 Und sie setzten sich gruppenweise , zu hundert und zu fünfzig . ||| 41 Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische , blickte zum Himmel auf und dankte , brach die Brote und gab sie seinen Jüngern , damit sie ihnen austeilten ; auch die zwei Fischte teilte er unter alle . ||| 42 Und sie aßen alle und wurden satt . ||| 43 Und sie hoben zwölf Körbe voll an Brocken auf , und auch von den Fischen . ||| 44 Und die , welche die Brote gegessen hatten , waren etwa 5000 Männer . |||

Jesus geht auf dem See . Heilungen in Genezareth 

45 Und sogleich nötigte er seine Jünger , in das Schiff zu steigen und ans jenseitige Ufer nach Bethsaida , vorauszufahren , bis er die Volksmenge entlassen hatte . ||| 46 Und nachdem er sie verabschiedet hatte , ging er auf einen Berg , um zu beten . ||| 47 Und als es Abend geworden war , befand sich das Schiff mitten auf dem See und er allein auf dem Land . ||| 48 Und er sah , dass sie beim Rudern Not litten ; denn der Wind stand ihnen entgegen . Und um die vierte Nachtwache kommt er zu ihnen , auf dem See gehend , und er wollte bei ihnen vorübergehen . ||| 49 Als sie ihn aber auf dem See gehen sahen , meinten sie , es sei ein Gespenst , und schrien . ||| Denn sie sahen ihn alle und erschraken . Und sogleich redete er mit ihnen und sprach zu ihnen : Seid getrost , ich bin´s ; fürchtet euch nicht ! ||| 51 Und er stieg zu ihnen in das Schiff , und der Wind legte sich . Und sie erstaunten bei sich selbst über die Maßen und verwunderten sich . ||| 52 Denn sie waren nicht verständig geworden durch die Brote ; denn ihr Herz war verhärtet . ||| 53 Und als sie hinübergefahren waren , kamen sie zum Land Genezareth und legten dort an . ||| 54 Und als sie aus dem Schiff traten , erkannten die Leute ihn sogleich , ||| 55 durchliefen die ganze umliegende Gegend und finden an , die Kranken auf den Liegematten dorthin zu tragen , wo sie hörten , dass er sei . ||| 56 Und wo er in Dörfer oder Städte oder Gehöfte einkehrte , da legten sie die Kranken auf die freien Plätze und baten ihn , dass sie nur den Saum seines Gewandes anrühren dürften . Und alle , die ihn anrührten , wurden gesund . ||||


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